Gefühlt, habe ich viele Wochen nichts mehr auf meinen Blog geschrieben. Wenn ich jedoch zurück schaue, sind es gerade einmal 12 Tage. Es ist eben viel passiert in dieser kurzen Zeit. Vieles, was ich euch eigentlich berichten wollte und es doch einfach zeitlich nicht geschafft habe. Es war und ist viel los in Tabgha. Fotos August
Für diese ehrenvolle Aufgabe waren eigentlich Johannes und ich auserwählt. Doch plötzlich war der Martin nur noch alleine in Tabgha. Ja, ich bin mittlerweile der letzte Überlebende meiner Generation. Aus dem gemeinsamen Rückflug mit Johannes wurde leider nichts. Er hat Nachricht von seiner Uni bekommen und ist von jetzt auf gleich nach Hause geflogen. Es war für alle ein schneller und unerwarteter Abschied aus Tabgha. Ich kann mir da noch ein wenig mehr Zeit lassen und genieße meine letzten Tage noch. Man merkt einfach, dass die neue Generation Zivis den Laden hier auch ganz gut schmeißen kann und so werde ich dann auch in aller Ruhe fliegen können. Ich hoffe, dass ich als Lehrer gute Arbeit geleistet habe und dass es ein guter Start für die jetzt veränderte, andere Tabgha Familie war.
Als wäre das nicht schon genug Interessantes für den Blog, ist meine Schwester ihrem letzten Kommentar gefolgt und hat mich dieses Wochenende in Tabgha besucht um mir ein paar meines Gepäcks abzunehmen. Schon lustig und verrückt, aber eigentlich kann ich das noch gar nicht so richtig glauben. Da kommt man einfach mal so ein Wochenende vorbei - toller Job. Den will ich auch haben. Auf jeden Fall hat sie am Pool gelegen und sich in der Sonne gebräunt. Am Rücken ist sie schon ganz schön braun/rot geworden... Scheint in Köln eigentlich nicht die Sonne?
@Brigitta: Ne, der Esel ist noch da... in dieser Hinsicht hat sich in Tabgha rein gar nichts verändert. Die Musikanten sind noch die Alten.